Meine Mission

Wie kann ich mein Online-Training so gestalten, dass alle immer aktiv mitmachen? Das ist eine der häufigsten Fragen angehender Online-Trainer.
Die kurze Antwort lautet: Mache ihnen ein Angebot, dass sie nicht ablehnen wollen.
Die längere geht so. Wenn Du Dich mit Deinen Teilnehmern beschäftigst, kriegst Du sehr schnell mit, was sie wollen und was sie brauchen. Sperre die Ohren auf und höre gut zu. Und dann entscheidest Du, wie das, was Deine Teilnehmer wollen, digital umgesetzt wird. Gehe auf ihre Wünsche und Bedürfnisse ein, ohne immer Deinen eigenen Kopf durchsetzen zu müssen. Und mache ihnen gleichzeitig klar, dass Lernen keine Einbahnstraße ist. Lernen funktioniert nur, wenn auch die Lernenden ihren Teil dazu beitragen.
Als Online Trainer müssen wir oft im engen Zeitrahmen eines Online Trainings Entscheidungen treffen, deren Ergebnis ungewiss ist und wir keine zweite Chance bekommen. Da kann einem schon mal mulmig werden.

Als Online-Trainer geht es nicht um Dich, niemals. Deinen Teilnehmern ist es egal, wie clever, kreativ oder eloquent Du bist. Deine Aufgabe ist es, Deinen Teilnehmern die optimale Lernerfahrung zu verschaffen. Nicht trotz, sondern mit den Möglichkeiten des digitalen Raumes.

nicolahartung.com

Meine Passion

„Finde den Flow im freien Fall“
Schon immer haben mich mutige Macher inspiriert. Solche, die souverän schwierige Entscheidungen treffen und umsetzen. Solche, die neue Wege gehen und damit erfolgreich sind.
Aber was bedeutet Mut? Für mich bedeutet es, zu handeln trotz Angst. Zu entscheiden, trotz Unsicherheit. In meinen Workshops fragen mich Teilnehmer und Kollegen immer wieder, wie sie wissen können, welche die richtige Entscheidung ist. Woher sie wissen, ob sie in ihren eigenen Workshops und Training etwas tun oder lassen sollen. Meine Antwort: Gar nicht. Trainer sein heißt Vorbild sein und das mit allen „richtigen“ oder „falschen“ Entscheidungen.
Vor einigen Jahren bin ich von einem Wasserfall gesprungen. Ich wusste, dass das geht, weil mir vorher jemand davon erzählt hat. Und dann stand ich da oben. Ganz allein. Ich hatte sowas noch nie gemacht. 20 Gesichter schauten von unten herauf. Die Steine waren glitschig, die Strömung reißend und ich hatte Angst, auszurutschen und unkoordiniert 13m in die Tiefe zu stürzen. Zu wissen, dass etwas funktioniert und es dann selbst zu tun, sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Als ich dann sprang, war es plötzlich ganz still in meinem Kopf. Absolute Ruhe. Kein Zweifel, keine Fragen, einfach Stille. Und als ich kurz danach aus dem eiskalten Wasser wiederaufgetaucht bin, hatte der Großteil der 20 bereits eine Schlange gebildet. Jetzt wollten sie auch springen. Und das haben sie gemacht. Deutlich eleganter als ich. Mit weniger Zaudern und offenbar mehr Mut. Ich war überrascht, wie meine Entscheidung von diesem Wasserfall zu springen, anderen den Weg geebnet hat.
Diesen Raum für andere zu schaffen, Mut zu entwickeln, Entscheidungen zu treffen, die eigene Handlungsfähigkeit zu erweitern und dabei für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, ist meine Passion.
Aber wie entscheiden wir richtig? Diese Frage stelle ich mir täglich hundertfach. Als Führungskraft, als Trainer, als Mensch.
Die schlechte Nachricht ist, dass ich oft erst im Nachhinein bewerten kann, ob ich „richtig“ entschieden habe. Die gute Nachricht lautet, Mut hilft.

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